Karsten Müller
Singer und Songwriter

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"Müll in meinem Hirn" (Textauszug)

"...

und wenn der Rauch sich legt

der Wind über das Schlachtfeld weht

der Nebel sich verzieht

die Sonne wieder milde glüht

verliere ich den Müll in meinem Hirn...


verlier' ich mich so sehr

verlier' ich mich nicht mehr

verliere ich so sehr

den Müll in meinem Hirn..."

(Text: Karsten Müller)



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 Letztes Konzert:

15.03.2020

Soloprogramm - dunkles Herz

  • karsten hax 2
  • karsten hax 22
  • karsten hax collage 15.3.
  • karsten hax1 collage


Dunkles Herz:


Seitdem ich die ersten Akkorde gespielt habe, entstanden Songs. Es schien vollkommen natürlich zu sein. Sie kamen von ganz alleine und völlig ungefragt. Wahrscheinlich waren die Melodien schon immer in mir und es brauchte nur verschiedene Mittel, diese erklingen zu lassen. Ohne diese wüsste ich mich nicht mit all dem auseinanderzusetzen, was mich bewegt. Mein Innerstes in eine erfahrbare Form nach Außen zu bringen, um nicht daran zu ersticken. Um die Intensität meines Empfindens und die Tiefe meines Gefühles, mich nicht verbrennen zu lassen und ein Gleichgewicht zum Balanceakt dessen zu finden, was „Leben“ heißt und bedeutet.

Die Gitarre und der Gesang sind ein Teil meiner Ausdrucksformen, mich diesen Gefühlen und Erlebnissen zu stellen und zu verarbeiten.

Meine Möglichkeit, diesen eine Stimme und eine Melodie zu geben, das dissonante Chaos der ungeordneten Töne in eine ruhige Folge zu setzen und diese dann sanft in den mich umgebenden Rhythmus einfließen zu lassen, der mir Ruhe, Frieden und Gelassenheit bringt.

Dieser Moment des Entstehens kann wundervoll sein. Und schmerzhaft. Immer aber notwendig. Tatsächlich überlebensnotwenig, auch wenn sich das sehr melodramatisch anhört und sich einem das Bild des halbwahnsinnigen Künstlers förmlich aufdrängt, der arm, verlassen, einsam vor sich hinsiechend und vor allem verkannt, mehr leidet als lebt.

Dem ist nicht so!

Das Leben ist wunderschön und tatsächlich habe ich vor 100 Jahre alt zu werden.

Dass ich das Leben mit nunmehr Mitte 50 so leidenschaftlich annehmen kann, es liebe, viel, viel älter geworden bin, als ich es mir je gedacht habe, jeden Tag als ein Geschenk sehen möchte und ganz achtsam und sorgfältig mit all dem haushalte, was dieses fragile Gleichgewicht ausmacht und zu vermeiden suche, was dieses gefährdet, hat hier seinen Ursprung.

Es ist ein jubilierendes Bejahen, ein Hohelied auf alles was ist und mich umgibt, entstanden auch, durch die Musik.

Durch das Schreiben von Songs, dem Texten, dem intensiven Auseinandersetzen und der Metamorphose des gefühlt Erlebtem, in eine für mich verständliche Form, gelingt es mir anzunehmen und Ruhe zu finden. Nicht immer und selten sofort.

Doch mit dem Ausdruck beginnt die Heilung. Egal welche Form ich da wähle, sie dient diesem Zweck. Ruhe, Frieden und Gelassenheit.

Es ist ein Ringen. Jeder kennt das. Es ist normal, allgemeingültig. Selbst in der Intensität des jeweilig Erlebtem, allenfalls in Nuancen unterschiedlich und in der Form dessen, wie damit umgegangen wird.

Wenn ich Songs schreibe, bin ich sehr verletzlich, entblöße mich und stehe nackt und entwaffnet da. Dann bin ich bar jeglichen Schutzes, angreifbar und so wahrhaftig, wie ich nur zu diesem Zeitpunkt sein kann. Es ist mir ein Trost zu wissen, dass jeder ähnliches erlebt hat.

Ich vertraue darauf, mich in einer mitfühlenden, menschlichen Gemeinschaft zu befinden, die mein Erleben teilt.

In der wir einer gemeinsamen, uns allen vertrauten und bekannten Geschichte lauschen, die uns vereint, nicht trennt. In dieser Geschichte sind wir alle Protagonisten und Teilnehmer und können einander verstehen.

Das ist mein größter Wunsch, wenn ich spiele. Ich möchte berühren, möchte Uns an Uns erinnern, an das Erlebte, an das Gemeinsame, das Vereinende an unser Menschsein.

Das „Dunkle Herz“ ist das Synonym für diesen Wunsch, der Ausdruck dessen, was uns eint.

Es geht immer um die Liebe.

Immer und überall.

In jedem einzelnen Ding unseres Erlebens.

In jedem Atemzug unseres Seins.

Ich möchte dahin mitnehmen, einladen, diesem Erleben zu folgen.

Sich zusammen auf diese Reise zu begeben und in der Erinnerung des Eigenen,

Vergangen oder gegenwärtigen Gefühles Uns gemeinsam wieder zu finden.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich dabei begleitet.

Karsten Müller




CD PREVIEW:



Eine freundliche Stimme aus dem Publikum:

"Lieber Herr Müller,

eigentlich durch Zufall waren meine Frau und ich gestern mit Freunden bei Ihrem Konzert. Wir wussten nicht, dass eines stattfindet

und haben uns kurzerhand entschlossen, das Glas Wein bei Musik zu genießen.

Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Frau, für diesen schönen Abend danken.

Sie haben uns tief bewegt und Ihr Gesang war ein Genuss. Ich kann es nur im Laienjargon sagen, ich bin kein Musiker,

doch Ihre Lieder besaßen eine Wahrheit und Tiefgründigkeit, in ein so schönes Wortspiel gehüllt, dass sich jeder

von uns irgendwo darin wiederfinden konnte.

Man spürt Ihre Lebenserfahrung, die Fähigkeit zu lieben, den Mut zur Wahrheit und Schmerz und die Liebe zum Leben!

Und sie vereinten all dies für uns in einer wunderschönen Gesamtmelodie.

Gepaart mit Ihrem sonoren Gesang, nicht aufdringlich und doch stets präsent, ausgesprochen angenehm im Klang 

und den wunderschönen Melodien dazu, die Sie mit Ihrer Gitarre so einklängig begleiteten, hatten wir einen unvergesslichen Abend

und Ihre Lieder als Ohrwurm noch lange im Kopf. 

Wir bedanken uns für diese Bereicherung! Ganz sicher sind wir bei einem Ihrer nächsten Konzerte wieder dabei, wir werden uns informieren.

Gibt es denn eine CD von Ihnen, die wir kaufen können?

Wir wünschen Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg, machen Sie genau so weiter. 

Herzliche Grüße aus der Nachbarstadt Wuppertal,

Uwe und Saskia M."

(Ich bedanke mich für die Erlaubnis, diese wundervolle Mail hier veröffentlichen zu dürfen!!!)


 
 
 
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